Eine Wallbox ist schnell montiert – der wirtschaftliche Nutzen entsteht aber erst durch das Zusammenspiel mit PV-Anlage, Speicher und Wärmepumpe. Dabei geht es weniger um maximale Ladeleistung als um intelligente Steuerung.
Anmeldung und Genehmigung
Ladeeinrichtungen sind beim Netzbetreiber anzumelden. Ab 12 kW Anschlussleistung ist zusätzlich eine Genehmigung erforderlich – deshalb ist die verbreitete 11-kW-Wallbox der pragmatische Standard für Zuhause. Sie lädt ein typisches Elektroauto über Nacht vollständig.
Die Anmeldung übernehmen wir als eingetragener Elektrofachbetrieb für Sie mit.
PV-Überschussladen: der eigentliche Hebel
Statt Netzstrom zu kaufen, laden Sie mit dem Überschuss Ihrer PV-Anlage. Die Wallbox regelt die Ladeleistung dabei dynamisch nach – sie folgt der Sonne. Wichtig sind eine kommunikationsfähige Wallbox, ein Energiezähler am Netzanschlusspunkt und ein Energiemanager, der beides verbindet.
Mit dieser Konstellation lassen sich je nach Fahrprofil erhebliche Anteile des Ladestroms selbst erzeugen – bei deutlich niedrigeren Kosten als beim Netzbezug.
Lastmanagement im Haus
- Wallbox, Wärmepumpe und Durchlauferhitzer können den Hausanschluss gemeinsam überlasten.
- Ein dynamisches Lastmanagement priorisiert Verbraucher automatisch.
- Bei zwei Ladepunkten teilt es die verfügbare Leistung sinnvoll auf.
- Ein FI Typ A EV oder Typ B ist je nach Gerät vorgeschrieben.
- Der Zählerschrank muss den aktuellen technischen Anschlussbedingungen entsprechen.
Lohnt sich ein Speicher?
Ein Batteriespeicher erhöht den Eigenverbrauch spürbar – besonders in Haushalten, die tagsüber wenig Strom verbrauchen und abends laden. In Kombination mit Wärmepumpe und Wallbox steigt der Nutzen weiter, weil der Speicher Lastspitzen abfängt.
Wir rechnen den Eigenverbrauchsanteil vor der Investition durch, damit die Speichergröße zum tatsächlichen Verbrauch passt und nicht zur Broschüre.




